Das hat jetzt ein US-amerikanisches Forscherteam um Daphne Bavelier von der Uni Rochester herausgefunden. Angeblich sollen die Augen aktiver und professioneller Gamer viel empfindlicher auf feine Kontraste reagieren als die von Gelegenheits-Spielern oder eben jene, die gar nicht zocken. Actionspiele scheinen dabei den größten Einfluss zu haben.
Beim Augenvergleich der Spieler haben die Wissenschaftler entdeckt, dass das Kontrast-Sehvermögen der Aktiv-Gamer etwa anderthalb Mal empfindlicher für feine Grauschattierungen waren, als die der Nicht-Spieler. Die Fähigkeit kommt uns vor Allem bei Autofahren bei Nacht sehr zu Gute.
Das Beste an der Studie ist, dass notorische Nicht-Spieler für neun Wochen zum täglichen Zocken gezwungen wurden!
Naja, die Probanden haben zwar freiwillig teilgenommen, aber die Gamer-Generation wird deshalb trotzdem vorangetrieben – Dank der Forschung! Actionspiele sollen vielleicht sogar als Ergänzung zur Behandlung nachlassender Kontrastempfindlichkeit eingesetzt werden.
Und welche Konsequenz ziehe ich aus der Sache? Actionspiele verbessern eindeutig meine Lebensqualität. Also werde ich auch weiterhin meiner unbezwingbaren Lust auf Games nachgehen, wenn nötig, sogar ‘nen Kredit ausnehmen, um Spiele und Konsolen ran schaffen zu können, und immer auf dem Neuesten Stand bleiben.
Und wer mir jetzt sagen will: „Ey, du bist süchtig!“ – Ja, das bin ich!