WLAN – Sicherheit beim Onlinebanking

Die Verbreitung des kabellosen Internet, vielen Personen besser bekannt unter der Bezeichnung WLAN, ist nicht mehr aufzuhalten. WLAN setzt sich auch in Deutschland immer stärker durch. Mittlerweile bieten mehr als 14000 Hotels, Restaurants und Cafés die drahtlose Internetverbindung ihren Gästen an.

Ein sogenanntes Wireless Lan (WLAN) ist inzwischen schon an mehr als 14000 öffentlichen Orten verfügbar. In der Regel handelt es sich dabei um Orte wie Flughäfen, Cafés oder Hotels. Diese Information gab der Branchenverband Bitkom bekannt.
Die Zahl der WLAN-Hotspots in Deutschland summiert sich derzeit auf insgesamt 14200, dies sind neun Prozent mehr als noch vor einem Jahr.
Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Zahl der Hotspots aber noch weiter ausbaufähig. In Deutschland kommen auf 100.000 Einwohner 17 Hotspots, in der Schweiz sind es 53, in Großbritannien 48 und in Schweden 38, dies erklärten Mitarbeiter des Branchenverbandes Bitkom.
Nicht nur in öffentlichen Bereichen setzt man auf WLAN, immer mehr private Haushalte haben das kabellose Funknetzwerk für sich entdeckt.
Den Angaben der Bitkom zu folge, surfen etwa vierzig Prozent der privaten Internetnutzer zu hause mit WLAN.

Wer die WLAN Technologie nutzt, sollte aber besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Eine Funkverbindung lässt sich von Jedermann empfangen.
Vor allem bei der Nutzung von Onlinebanking (Netbank, DKB oder jedes andere Geldinstitut) sollte man auf eine Verschlüsselung der Funkverbindung wert legen. Kriminelle Elemente haben es, beim Belauschen der Funkverbindungen, auf die Passwörter und Zugangsdaten zu den Angeboten für ein gebührenfreies Girokonto abgesehen.
Eine Funkverbindung ist grundsätzlich gefährdeter als eine Lösung mit Kabel.
Im Durchschnitt der EU sind es demnach 46 Prozent.